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Sehenswürdigkeiten: Europa



Das letzte von einst 22 Gradierwerken versorgt auch heute noch das Kurmittelhaus mit 12%-iger Sole. Einst über Stroh, heute über Schwarzdorn, rieselt die Sole hinab, damit sie beim Heruntertropfen durch Verdunstung von Wasser bis auf 25% "gradiert" (konzentriert) wird. Damit wurde früher beim Sieden viel Holz und später Braunkohle gespart, um das Salz zu gewinnen. Das letzte noch... mehr...



Ausserhalb der Stadtbefestigung liegt der Fischerstad, der Wohnbereich der Werrafischer. Noch heute üben einzelne Bewohner bei wieder zunehmendem Fischbestand nebenberuflich die Fischerei aus. Die am Ufer liegenden Boote, die dem Bereich den Namen "Klein-Venedig" einbrachten, sind notwendig, weil alle Bewohner nur damit ihre auf der Insel zwischen Dammhaus und Alleerasen liegenden... mehr...



Die Hospitalkapelle stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist im Inneren mit wertvollen Fresken versehen. Nach dem Brand 1637 wurde eine barocke Holzdecke eingezogen. Die Maserung des Holzes wurde farblich verstärkt und dort wo Äste im Holz sind, wurden Blumen und Köpfe angebracht. Nur selten hat man eine Kapelle gefunden, die so über und über mit Fresken bedeckt ist. Alle sind Stiftungen,... mehr...



Das älteste Gebäude Celles ist das Celler Schloss. 1318 als "castrum" erstmals erwähnt, stammt es in seinen ältesten Teilen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit wurde die anfangs einfache Burg zu einer aufwendigen Vierflügelanlage umgebaut und erweitert.
Renaissance und Barock gehen eine unverwechselbare Mischung ein.
Im Ostflügel des... mehr...



Zweimal täglich steigt der Turmbläser auf den 74,5 Meter hohen Turm der 700 Jahre alten Kirche und bläst wie in alten Zeiten einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen.

Der Baubeginn der dreischiffigen gotischen Hallenkirche fällt mit der Zeit der Stadtgründung zusammen, bereits 1308 wurde sie vom Bischof zu Hildesheim als St. Marienkirche geweiht.... mehr...



Im Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager Bergen-Belsen, das von den Nationalsozialisten verschleiernd als "Aufenthaltslager Bergen-Belsen" bezeichnet wurde, starben in den Jahren 1941 - 1945 etwa 100.000 Menschen.

Ab 1946 wurden auf Veranlassung der Britischen Militärregierung auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers ein Obelisk und eine Inschriftenwand... mehr...



Im Hintergrund des Gebäudes "Im Kreise 24" befindet sich die um 1740 errichtete Synagoge, das älteste erhaltene jüdische Gotteshaus in Norddeutschland. Aus der Zeit der Erbauung stammen Teile des Thoraschreins mit seiner aufwendigen Bekrönung. Seit 1997 hat Celle eine neue jüdische Gemeinde, die Synagoge wird zu Gottesdiensten genutzt.

Ein kleines Museum im... mehr...



Das ehemalige Zisterzienserkloster ist ein Juwel niederdeutscher Backsteingotik und Fachwerkbaukunst. Es wurde von Herzogin Agnes um 1230 gegründet und ist heute wohl das bekannteste der sechs Lüneburger - Heide Klöster.

Besonders erwähnenswerte Kunstschätze sind wertvolle Bildteppiche aus dem 14. und 15 Jhd., ausgemalter Nonnenchor, wertvolle Truhen und Schränke und eine... mehr...



Francesco Maria Capellini, genannt Stechinelli, General-Erbpostmeister des Herzogs Georg-Wilhelm von Celle, ließ 1692 nach seinen Entwürfen die Barockkapelle in Wietze-Wieckenberg errichten. Von außen eher schlicht im Fachwerkstil erbaut, empfängt den Besucher im Kirchenraum eine Pracht, die der Kapelle ein farbenfrohes, heiteres Ambiente verleiht. Heute finden hier noch Gottesdienste und... mehr...



Das Haus Großer Plan 14 hat seinen Namen nach dem herzoglichen Hofagenten und Generalerbpostmeister Francesco Stechinelli (1640-1694), der es von 1675 an bewohnte. Das heutige Gebäude im klassizistischen Baustil wurde 1795 errichtet. mehr...