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Ferienregion Edersee

Zur Ferienregion Edersee zählen die Gemeinden Edertal und Vöhl und die Stadt Waldeck sowie die Stadt Lichtenfels.
Wasser, Wald und Berge sind die Markenzeichen eines der größten Stauseen Europas. Mit einer Länge von 27 km ist der Edersee ein wahres Paradies für Urlaubskapitäne und Wellenreiter. Überall freier Zutritt zum Ufer! Mit flachen Badestränden, weiträumigen Liegewiesen und Schulen für Windsurfen, Segeln und Wasserski bietet der Edersee ein echtes Wassersport-Eldorado. Die hohe Wasserqualität und der Fischreichtum begeistern immer wieder Angler und Taucher.
Die Eder eignet sich ideal für Kanutouren. Spezielle Angebote gibt es für Schulklassen und Jugendgruppen.
Markierte Wege zeigen Wanderern und Radlern die schönsten Touren rund um den See.
Groß und Klein, Jung und Alt, Sport- und Naturliebhaber - alle fühlen sich wohl am Edersee.
Gepflegte Campingplätze, Privatpensionen, Ferienwohnungen oder Familien- und Komforthotels - in der Ferienregion Edersee findet jeder das Urlaubsdomizil nach seinem Geschmack. Viele Betriebe sind direkt hier online buchbar.


Edersee, Eder, Affolderner See

Das „blaue" Auge des Waldecker Landes gilt nicht nur als eines der beliebtesten Urlaubsziele in Hessen, die vielen Attraktionen rund um den See lassen einen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie werden. Durch die Vielzahl der Wassersportmöglichkeiten aller Art, die Flotte der Fahrgastschifffahrt, den reichen Fischbesatz und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wird der Edersee zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus Nah und Fern.
Auf dem Ederkopf in Westfalen entspringt die Eder, die bei Hatzfeld in den Landkreis Waldeck-Frankenberg eintritt. In engen Schleifen windet sie sich vorbei an hoch über dem Talgrund liegenden Ortschaften und erreicht bei Battenberg die Frankenberger Bucht. Ein von Süden vorspringender Bergrücken, der vom Frankenberger Stadtkern überbaut ist, bildet den unteren Abschluss der Niederung und zwingt den Fluss in einen engeren Talgrund. Dichtbewaldete Hänge kennzeichnen diesen Talabschnitt, der ab Herzhausen von dem angestauten Wasser der Talsperre gefüllt wird. Einst floss die Eder hier in zahlreichen Windungen durch ein bald enges, bald breiter werdendes Tal am Waldecker Schlossberg vorbei durch die Uhrepforte, eine natürliche Talenge, die heute durch die Staumauer geschlossen ist. Aus dem strömenden Flusslauf wurde ein stiller Stausee. Auf diese Weise verschwand ein längerer Abschnitt des Edertals mit seinen Dörfern in den Fluten. Steile Berghänge wurden zu neuen Ufern, enge Seitentäler zu beschaulichen Buchten, felsige Höhenzüge zu bizarren Landzungen. Erst wieder hinter dem Affolderner See unterhalb der Staumauer tritt die Eder als Flusslauf in Erscheinung und findet ihren Weg bis zur Fulda.
Anlass zum Bau der Edertalsperre (1908 bis 1914) war die Notwendigkeit zur Schaffung eines größeren Reservoirs zur Speisung des Mittellandkanals. Seit 1960 richtet sich die Wasserabgabe primär nach den Bedürfnissen der Oberweser-Schifffahrt. Mit einer Höhe von 48 m und einer Länge von 400 m in der Krone sowie 270 m in der Talsohle ragt die gekrümmte Schwergewichtsmauer aus der Landschaft hervor. Durch den Bau entstand ein künstlich angelegter 27 km langer See mit 202 Mio. m3 Inhalt, einer Uferlänge von 69 km und einer Wassertiefe von bis zu 42 m. Er misst an der breitesten Stelle 1000 m und an der schmalsten 175 m.
Der Affolderner See mit 5,4 Millionen m3 Inhalt und max. 180 ha Wasserfläche bietet an seinen Ufern Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Baden ist wegen der sich sehr schnell verändernden Wasserstände gefährlich und deshalb nicht gestattet. Die hier brütenden und rastenden Wasservögel sind der Grund dafür, dass das gesamte Unterbecken als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde.
Entdecken Sie die Eder in ihrer ganzen Ursprünglichkeit als Radwanderer, Wanderer oder Autofahrer über den „Ederauenradweg", zu Fuß über den „Ederhöhenweg" oder über die ausgeschilderte „Ederferienstrasse". Die Reise beginnt für Radfahrer in Siegerland-Wittgenstein an der Ederquelle im Rothaargebirge und führt Sie dann in den Tälern der Mittelgebirgslandschaft ins Waldecker Land entlang der Eder bis zum Edersee. In das Kurhessische Bergland geht es weiter bis nach Fritzlar und Guxhagen. Hier, wo die Eder in die Fulda mündet, endet der Ederauenradweg.
Nationalpark Kellerwald-Edersee

Im Norden des Naturraumes Kellerwald, unmittelbar am Rande des Edersees, hat sich ein über 5000 ha großes Naturerbe von internationalem Rang bewahrt. Die so genannten „Ederhöhen" mit ihrem markanten Wechselspiel von Bergen und Schluchten tragen einen der letzten großen und naturnahen, weder von Straßen, noch von Siedlungen durchschnittenen Rotbuchenwälder Westeuropas.
Gegenüber anderen Waldgebieten zeichnet sich der nördliche Kellerwald durch seinen außergewöhnlich hohen Anteil an alten Laubhölzern aus. In schwer zugänglichen Lagen der Edersee-Flanken sind sogar echte Naturwaldreste von uriger Schönheit erhalten geblieben.
Alte Baumbestände aus Buchen oder Eichen bieten unverzichtbare Lebensgrundlage für zahlreiche Großvögel, Fledermäuse sowie Holz bewohnende Insekten und Pilze: Alle sechs hessischen Spechtarten, Schwarzstorch, Rotmilan, Uhu, Großes Mausohr oder Bechsteinfledermaus, verschiedene Hirschkäfer-Arten, Buchen-Stachelbart stellen nur ein kleines Abbild dieser Vielfalt dar.
Edellaubholz-Wälder in blockigen Schluchten, Eichen-Trockenwälder an sonnig-warmen Hängen oder Bachauenwälder in den kühlen Talgründen sind Rückzugsräume für spezialisierte Arten. In den Silikatfelsfluren lebt versteckt die seltene Pfingstnelke. Besonders naturnahe und saubere Mittelgebirgs-Quellen und Quellbäche beherbergen Klarwasser-Lebensgemeinschaften mit Alpenstrudelwurm, Quellschnecke und Feuersalamander.
Die Laubwaldhöhen und reizvolle blumenbunte Waldwiesentäler, Überbleibsel traditioneller Hutungen und einzelne historische Stätten bieten Anlaufpunkte, herrliche Ausblicke und spannende Einblicke für den Besucher: Tauchen Sie ein in das Buchenmeer, entdecken Sie die Faszination einer Wildnis-Tour mit dem Ranger - Natur Natur sein lassen lautet das Motto im „Urwald von morgen". Erleben Sie mit allen Sinnen. Besuchen Sie unsere Infozentren „Fagutop" am Wildpark Edersee oder „KellerwaldUhr" in Frankenau. Heide-Erlebnis in Altenlotheim, Natur und Technik am Peterskopf oder Sport, Wellness und Kultur im umgebenden Naturpark bereichern das vielfältige Angebot.



Eintrittspreise: Normal: 0.00

Ermäßigt: 0.00

Kinder: 0.00


Kontakt:
Sachsenhäuser Straße 10
34513 Waldeck
Deutschland
Telefon: 05623 / 99980
Fax: 05623 / 999830
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